Über ›Aller Liebe Anfang‹

Judith Hermann hat einen Roman geschrieben über die Zumutungen der Liebe und die Schutzlosigkeit im Leben.

Stella ist verheiratet, sie hat ein Kind und einen Beruf, der sie ausfüllt, sie lebt mit ihrer Familie in einem Haus am Rand der Stadt. Ihr Leben verläuft einfach und friedlich – bis eines Tages ein Fremder vor ihrer Tür steht, ein Mann, den Stella nie zuvor gesehen hat und der dennoch meint, sein Leben habe etwas mit ihrem Leben zu tun. An diesem Mittag beginnt ein Albtraum, der langsam, aber unaufhaltsam eskaliert.

In einer klaren, schonungslosen Sprache und irritierend schönen Bildern erzählt Judith Hermann vom Rätsel des Anfangs und Fortgangs der Liebe, vom Einsturz eines sicher geglaubten Lebens.

»Es ist eine (…) von innen heraus leuchtende Prosa, die man liest und nach deren Zauber man in der Tat süchtig werden kann.« Jochen Hieber, Laudatio zur Verleihung des Friedrich-Hölderlin-Preises 

»Ein Triumph des Geschichtenerzählens«, The Guardian zu ›Alice‹

»Ihre Kunst besteht darin, das Schwere leicht erscheinen zu lassen und  alles Endgültige gleichwohl in der Schwebe zu halten (...), um ein Maximum an atmosphärischer Dichte zu erzielen.« Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, zu ›Alice‹

»Die Feinheit ist ein Charakteristikum der Schreibens von Judith Hermann.«

Pierre Deshusses, Le Monde, zu ›Alice‹



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