Über ›Aller Liebe Anfang‹

Judith Hermann hat einen Roman geschrieben über die Zumutungen der Liebe und die Schutzlosigkeit im Leben.

Stella ist verheiratet, sie hat ein Kind und einen Beruf, der sie ausfüllt, sie lebt mit ihrer Familie in einem Haus am Rand der Stadt. Ihr Leben verläuft einfach und friedlich – bis eines Tages ein Fremder vor ihrer Tür steht, ein Mann, den Stella nie zuvor gesehen hat und der dennoch meint, sein Leben habe etwas mit ihrem Leben zu tun. An diesem Mittag beginnt ein Albtraum, der langsam, aber unaufhaltsam eskaliert.

In einer klaren, schonungslosen Sprache und irritierend schönen Bildern erzählt Judith Hermann vom Rätsel des Anfangs und Fortgangs der Liebe, vom Einsturz eines sicher geglaubten Lebens.


»ein Meisterwerk an psychologischer Feinheit. Ein Buch, dessen Sound, dessen Figuren und Geschichte beim Lesen im Innersten berühren.«
Thomas Böhm, rbb Radio Eins
 
»Es ist ein fein ziseliertes, genau gearbeitetes Kammerspiel. Ein meisterhaft komponierter psychologischer Roman.«
Heide Soltau, NDR
 
»Genau darum geht es in diesem Roman: wie in den Bühnenbildern einschlägiger Psychothriller beginnt sich eine Schlinge zuzuziehen.«
Helmuth Böttiger, Süddeutsche Zeitung
 
»Die Kunst von Judith Hermann besteht darin, nichts von dem auszusprechen, was sich unter der genau beobachteten Oberfläche vollzieht.«
Jörg Magenau, Deutschlandradio Kultur
 
»Das eigentliche Abenteuer, das wusste jeder grosse Schriftsteller, muss in der Sprache stattfinden. Hier ist es der Fall.«
Martin Ebel, TagesAnzeiger

»Ein atmosphärisch hochverdichtetes Kammerspiel.«
Cornelia Zetzsche, Bayerischer Rundfunk


Leseprobe

Judith Hermann im Gespräch mit Silvia Bovenschen

Auf die Fragen von Silvia Bovenschen gibt Judith Hermann Auskunft über ihren Schreibprozess bei ihrem ersten Roman, versteckte Sätze und die Formen der Liebe, die sie in diesem Roman gefunden hat.